Familienurlaub mit dem Wohnwagen

Familienurlaub Wohnwagen
Ferien in Wohnwagen oder Wohnmobil werden immer beliebter
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Bei der Planung des nächsten Familienurlaubs muss es vielleicht einmal nicht das klassische Hotel, die gemietete Wohnung oder das Ferienhäuschen sein. Stattdessen ist Urlaub im und mit dem Wohnwagen eine spannende Möglichkeit, den Kindern mal etwas anderes zu zeigen. Ihr müsst dafür nicht einmal weit weg fahren – wie wäre zum Beispiel eine Wohnwagenreise zur Nordsee oder in den Schwarzwald?

Urlaub mit dem Wohnwagen hat den Vorteil, deutlich mehr Flexibilität und Freiheit genießen zu können als in Urlauben, bei denen die Unterkunft sich an einem festen Ort befindet. Und selbst wenn die Kinder vielleicht denken, dass ein Wohnwagenurlaub deutlich unkomfortabler ist als ein Hotelaufenthalt, werden sie diese etwas andere Art des Urlaubs wahrscheinlich nach kurzer Zeit schon lieben lernen.

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Urlaub Wohnmobil Kinder
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Einen familienfreundlichen Wohnwagen auswählen

Einer der wichtigsten Aspekte der Planung eines Familienurlaubs mit dem Wohnwagen ist selbstverständlich die Wahl des richtigen Wohnwagens. Schließlich werdet ihr als Familie in diesem gemeinsam eine Menge Zeit verbringen. Ihr solltet also in Ruhe überlegen, welches Modell genau für eure Ansprüche das richtige ist.

Der Grundriss ist das A und O, wenn es um die Wahl des Wohnwagens geht. Wohnwagen mit Etagenbetten, die vom Hauptwohnraum getrennt sind, sind besonders luxuriös. Gerade mit kleineren Kindern ist das sinnvoll. Denn dann könnt ihr die Kinder irgendwann ins Bett bringen und habt trotzdem noch Platz, euch zu zweit zu beschäftigen, ohne dafür im Freien sitzen zu müssen. Gerade bei kühlerem Wetter kann das nämlich auf Dauer durchaus anstrengend sein.

Mit älteren Kindern wiederum ist der getrennte Schlafbereich vielleicht weniger wichtig als die Größe des Badezimmers. Große Bäder bieten mehr Platz, um sich in Ruhe zu waschen und umzuziehen – vor allem können hier vielleicht sogar mal zwei Leute gleichzeitig vorm Waschbecken stehen und Zähne putzen.

Allein Teenager, die vielleicht aus den Etagenbetten des Wohnwagens herausgewachsen sind, brauchen etwas, das den Betten zu Hause ähnlicher ist. In diesem Fall sind feste Einzelbetten vielleicht die bessere Wahl.

Ein weiterer grundlegender Aspekt ist jener des Alters des Wohnwagens. Seid ihr Vintage-Liebhaber und fühlt ihr euch in einem alten Camper wohler als in einem neuen, dann fühlt euch frei, einen solchen zu nutzen. Ihr solltet aber wissen, dass sie, selbst wenn sie schön restauriert wurden, meist immer noch denselben Grundriss haben. Das bedeutet, dass ihr hier vermutlich kein Bad, keine Klimaanlage und keinen netzunabhängigen Stromanschluss finden werdet. In diesem Fall solltet ihr unbedingt einen Campingplatz buchen, der euch einen Stromanschluss bietet. Zudem ist es sinnvoll, einen Stellplatz in der Nähe der Sanitäranlagen zu buchen, falls ihr etwa nachts einmal auf Toilette müsst.

Moderne Wohnwagen verfügen im Unterschied zu alten meist über alle genannten Dinge und sind oft sogar mit Waschmaschinen und Spülmaschinen ausgestattet. Neuer bedeutet in aller Regel also auch luxuriöser und komfortabler.

Weitere Dinge, die ihr bedenken solltet:

  • Gerade für den Sommer ist es empfehlenswert, eine Markise oder einen Unterstand an der einen Seite des Wohnwagens anzubringen. So könnt ihr draußen sitzen und den Abend genießen, auch wenn es einmal ein wenig regnet. 
  • Das Heizsystem des Wohnwagens ist ebenfalls nicht zu vergessen. Gibt es eine freistehende Gas- oder Elektroheizung? Dann achtet auf jeden Fall darauf, die Kleinen davon fernzuhalten, da die Oberflächen wirklich heiß werden können.
  • Wie sieht es mit Sitzgelegenheiten gerade fürs gemeinsame Essen aus? Lässt sich irgendwo ein Kindersitz oder Hochstuhl am Tisch anbringen?
  • Achtet bei der Wahl des Wohnwagens auch auf das Gewicht des Modells und den Führerschein, der zum Ziehen des Anhängers erforderlich ist. Mit dem Führerschein Klasse B könnt ihr sowohl Wohnmobile bis 3,5 t zulässige Gesamtmasse fahren als auch Gespanne. Dabei darf die Kombination aus PKW und Wohnwagen die 3,5 t zulässige Gesamtmasse ebenfalls nicht überschreiten.
  • Lasst euch vor der Reise auf jeden Fall vom Verleiher oder Wohnwagenbesitzer zeigen, wie das mit dem Ankuppeln genau funktioniert. Zudem sollten euch hier diverse wichtige Details erklärt werden, falls irgendetwas unklar sein sollte.

Wichtige Punkte zur Sicherheit vor der Abfahrt

Im Vergleich zu einem Urlaub im Wohnmobil ist ein großer Vorteil eines Wohnwagens, dass ihr im Urlaub immer Zugang zu einem reinen Auto habt. Wenn ihr also einmal einen kleinen Ausflug machen möchtet, um einen Strand zu erkunden oder mal eben zum Supermarkt zu fahren, müsst ihr nicht eure ganze fahrbare Bleibe mitnehmen. Stattdessen könnt ihr einfach das Auto vom Wohnwagen trennen und diesen abschließen.

Allerdings ergeben sich auch aus diesem Umstand einige Aspekte rund um die Sicherheit bei einem Wohnwagenurlaub, die ihr nicht vergessen solltet.

Sicherheit auf der Straße

  • Seid ihr als Paar mit den Kindern unterwegs und nicht allein, wird das Rangieren mit Wohnwagen schon deutlich einfacher. Denn vier Augen sehen immer mehr als zwei und eine Person kann stets als Rangierhelfer agieren, während die andere Person Auto und Gespann manövriert. Wichtig: Wenn es einmal gar nicht weitergeht, weil eine Straße oder ein Parkplatz zu eng sind, solltet ihr euch nicht davor scheuen, den Wohnwagen abzukuppeln und von Hand zu schieben oder zu drehen.
  • Die richtige Einstellung der Außen- und Weitwinkelspiegel kann einen massiven Einfluss auf die Schwierigkeit beim Fahren haben. Der Fahrende sollte sowohl die Unterkante des Wohnwagens als auch das Heck und die Umgebung dessen sehen können. Beim Fahren und Rangieren sollten dann immer beide Außenspiegel im Blick behalten werden.
  • Logisch aber gerade am Anfang ebenfalls schwierig umzusetzen: Sobald ihr beim Rangieren nach rechts einschlägt, wird der Wohnwagen zunächst nach links fahren und umgekehrt. Das braucht einige Zeit, um sich daran zu gewöhnen. Irgendwann kommt ihr damit aber sicher gut zurecht.
  • Letztlich ist der Wendekreis eures Wohnwagens nicht zu unterschätzen. Schlagt ihr beim Abbiegen etwas zu früh ein, fährt der Wohnwagen mitunter ein Stück über den Bordstein und nimmt hier schlimmstenfalls etwas oder jemanden mit. Holt ihr allerdings zu weit aus, kommt ihr dem Gegenverkehr gefährlich nah. Macht euch also mit dem Wendekreis vertraut und achtet bei besonders langen Wohnwagen gerade auch auf das Heck. Denn schenkt dies zu weit aus, könntet ihr neben euch fahrende Autos streifen.

Den Wohnwagen vor Einbruch absichern

Um den Wohnwagen, wenn ihr ihn denn einmal allein und aus den Augen lasst, vor Einbrüchen abzusichern, solltet ihr einige Maßnahmen ergreifen:

  • Für Türen, Fenster und andere Klappen am Wohnwagen gibt es spezielle Bügel, die sich zusätzlich montieren lassen. So ist das Eindringen in den Wohnwagen für Unbefugte noch deutlich schwieriger.
  • Ihr könnt diverse Klappen auch von innen sichern. Hier gibt es verschiedene Sicherheitsschloss-Lösungen, die gar nicht allzu teuer sein müssen und dennoch gut funktionieren.
  • Habt ihr besonders wertvolle Sachen dabei, die ihr nicht ständig mit euch rumtragen möchtet, legt ihr euch am besten einen kleinen Tresor zu. Dieser muss nicht fest in den Wohnwagen verbaut werden – ihr könnt ihn auch mit einem Stahlkabel sichern.
  • Einen guten Einbruchschutz bieten auch Alarmanlagen, die ihr an Fenstern, Türen und Dachhauben anbringen könnt. Sie machen bei gewaltsamem Aufhebeln so lauten Krach, dass andere Camper aufmerksam werden und die meisten Einbrecher das Weite suchen dürften.
  • Radkrallen und Kupplungsschlösser schließlich verhindern das Wegziehen eures Wohnwagens. Auch ein verstecktes GPS-Trackingsystem ist sinnvoll. Ein gestohlener Wohnwagen lässt sich damit am besten wiederfinden.

Die Versicherungen

Je nachdem, mit welchem Auto und mit welchem Wohnwagen ihr in den Urlaub fahrt, solltet ihr verschiedene Arten von Versicherungen in Betracht ziehen.

Grundsätzlich steht natürlich die Kfz-Haftpflichtversicherung im Raum. Eine solche ist gesetzlich vorgeschrieben und springt ein, sobald ihr mit eurem Auto (inklusive Wohnwagen) auf der Reise jemand anderem einen Schaden zufügt. Plant ihr euren Urlaub früh genug, könnt ihr eventuell überlegen, den Tarif für eure Kfz-Haftpflicht zu kündigen und eine neuen Tarif abzuschließen. Das kann durchaus sinnvoll sein, um bessere Konditionen oder andere Zusatzbausteine zu erhalten oder Geld zu sparen. Zusatzbausteine wie ein Autoschutzbrief oder eine Mallorca-Police sind nur ein Aspekt von vielen rund um die Kfz-Versicherung, die einen genauen Blick vor der Reise wert sind.

Abseits der Kfz-Versicherung müsst ihr auch an den Wohnwagen an sich denken. Diverse Gefahren, die sich aus der Reise mit und in ihm ergeben, deckt die Kfz-Versicherung nicht ab. Stattdessen gibt es etwa spezielle Wohnwagenversicherungen, die zusätzlich diverse Schäden abdecken. Das können zum Beispiel sein:

  • Sturm, Blitz, Hagel, Überschwemmung, Erdrutsch sowie Erdsenkung
  • Schäden durch Einwirkung von Schnee- und Dachlawinen
  • Brand und Explosion
  • Diebstahl, Raub
  • unerlaubtem Gebrauch durch fremde Personen
  • Kurzschlussschäden an der Verkabelung
  • Bruchschäden an der Verglasung
  • Zusammenstoß mit Tieren
  • Tierbissschäden an Kabeln, Schläuchen oder Leitungen sowie an Dämmmatten

Ihr solltet gut darüber nachdenken, ob ihr das Risiko eingehen möchtet, diese Eventualitäten unversichert zu lassen oder ob ihr euch mit einer Zusatzversicherung wohler fühlt.

Die Kinder in die Planung integrieren

Wollt ihr von vornherein vermeiden, dass die Kleinen sich im Laufe des Urlaubs über diverse Dinge beschweren, solltet ihr sie von Anfang an in die Planung integrieren. Das heißt natürlich nicht, dass ihr infolgedessen die ganze Zeit auf Spielplätzen und in Freizeitparks verbringen müsst. Stattdessen geht es darum, das Interesse der Kinder an eurem Reiseziel zu wecken und gemeinsam zu überlegen, auf was alle Lust haben.

Das funktioniert besonders gut mit Kompromisslösungen. Denn nicht selten habt ihr als Eltern nun einmal vielleicht auf andere Campingplätze oder Aktivitäten Lust als eure Kinder. Ihr könnt zum Beispiel vorschlagen, dass jede Person, die mitkommt, ein paar Tage des Urlaubs bestimmen darf. Jeder wiederum darf allerdings zudem Wünsche, Ideen oder Bedürfnisse während dieser Tage äußern. So lässt sich gemeinsam meist auf harmonische Weise eine ausgewogene Mischung an Aktivitäten und Campingspots finden.

Grundsätzlich weckt ihr das Interesse der Kleinen an dem Urlaub mit Wohnwagen, indem ihr konkret werdet. Kinder lassen sich überzeugen, wenn sie genau sehen, was vor Ort möglich ist. Viele Wohnwagenparks und Campingplätze bieten irgendeine spezielle Form der Unterhaltung für Kinder an: Schwimmbäder, Spielplätze, Shows und diverse Kursangebote sind überzeugende Argumente für eine Location.

Außerdem lieben es Kinder, neue Dinge zu entdecken. Erzählt ihnen deshalb also über die Orte, die ihr besuchen möchtet, spannende Geschichten. Dadurch begeistert ihr die Kleinen und weckt ihre Neugier, das Gelernte bald mit eigenen Augen sehen oder überprüfen zu können.

Kinder Camping Packliste
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Folgende Dinge müssen mit

Es gibt einige Dinge, die für einen Wohnwagenurlaub mit den Kleinen definitiv mitgenommen werden müssen. Folgende Packliste soll euch helfen, eine Auswahl zu treffen und Dinge nicht zu vergessen, die ihr als sinnvoll erachtet, auf die ihr aber vielleicht einfach von euch aus nicht gekommen wärt. Wir haben uns genau deshalb auch nicht auf das „Selbstverständliche“ konzentriert, sondern erwähnen nur, an was ihr wie gesagt mitunter nicht denkt.

  • Abschleppspiegel
  • Kupplungsschloss
  • Radschloss
  • Wassercontainer
  • Erste-Hilfe-Kasten
  • Sonnenschutz
  • Haushaltsgegenstände, wie Besteck, Teller und Geschirr
  • Campingstühle
  • Klapptische
  • Decken
  • Laptop (zum Beispiel zum Filme schauen, aber auch zum Festhalten von Erinnerungen in Form von Text oder zum E-Mails-Schreiben an die Daheimgebliebenen)
  • Kamera
  • Ladegeräte
  • Taschenlampen (auch Stirnlampen)
  • Ferngläser
  • neben herkömmlicher Kleidung: Wasserdichte Schuhe, Wanderschuhe, Strandausrüstung, gegebenenfalls Neoprenanzüge und Wasserschuhe
  • Feuerstahl oder Streichhölzer
Familie Laptop
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Unterhaltung für die Kleinen

Neben den zuvor genannten Gegenständen, die euch den Urlaub leichter machen oder die für verschiedene Dinge nützlich sind, ist es fast genauso wichtig, dass ihr den Aspekt der Unterhaltung der Kinder nicht vernachlässigt.

Zum einen wollt ihr vermeiden, dass es den Kleinen langweilig wird, weil sie die Reise dann weniger genießen. Zum anderen solltet ihr an euch selbst denken. Ihr wollt euch nicht über Tage hinweg immer wieder Gequengel anhören müssen, dass die Reise doof ist und man zuhause viel tollere Sachen machen könnte.

Denkt also unbedingt an verschiedene Dinge, mit denen sich die Kids die Zeit vertreiben können. Folgende Listen helfen euch bei der Auswahl.

Unterhaltung im Wohnwagen und während den Fahrten

  • diverses Babyspielzeug
  • Malbücher
  • Bücher 
  • Hörbücher
  • Zeichentafeln
  • Spielzeugautos
  • Puzzlespiele
  • Rätsel- und Wortspiele
  • einfache Kartenspiele oder gar kleine, gut transportable Brettspiele
  • Kiste mit Mal- und Buntstiften, Kleber, Radiergummis und anderem Bastelkram
  • eventuell: elektronische Unterhaltung, wie portable Spielekonsolen oder Tablets zum Schauen von Serien und Filmen

Für die Unterhaltung auf dem Campingplatz oder Wohnwagenpark

  • aufklappbare Spielzelte
  • Fahrräder
  • Roller
  • Inline- und Rollerskates
  • Kleine Surfbretter für Tage am Meer
  • anderes Strandspielzeug, wie Beachball, Frisbees oder auch Lenkdrachen
  • weitere Strandspiele, die auch ohne viel Zubehör funktionieren

Toll sind zur Unterhaltung und Beschäftigung auch Tagebücher für die Kinder. Hier kann jedes Kind die Reise auf seine eigene Art und Weise festhalten. Zeigt den Kleinen, welche Möglichkeiten es gibt, solch ein Tagebuch zu gestalten. Es können Karten eingezeichnet werden, Fundstücke und Fotos eingeklebt, Erinnerungen und Gedanken zur Reise aufgeschrieben und Zeichnungen eingefügt werden.

Wohnmobil Küche
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Snacks für unterwegs

Quengelig werden außerdem nicht nur die Kinder, sondern meist auch Erwachsene auf längeren Reisen mit dem Wohnmobil schnell, wenn es unterwegs längere Zeit nichts zu Essen gibt. Deshalb ist es ganz wichtig, dass ihr stets eine Auswahl an Snacks mit an Bord habt. Hierfür haben wir ebenfalls wieder eine Liste erstellt, die euch einige Inspiration geben soll.

  • selbstgemachte Sandwiches mit verschiedenem Belag
  • zuckerarme Knabbereien diverser Art
  • Nüsse
  • Obst (Bananen, Blaubeeren oder Apfel- oder Birnenschnitze eignen sich besonders gut)
  • getrocknete Früchte (in Maßen genießen, da sehr süß)
  • Gemüsewürfel oder Gemüsesticks (gegebenenfalls mit Dips)
  • Gemüsefrikadellen
  • Muffins
  • Kekse
  • Müsliriegel (am besten ebenfalls zuckerarm – andernfalls riskiert ihr, dass das Energielevel der Kleinen später am Tag absackt und ständig Snacks „nachgelegt“ werden müssen)
  • Energiebällchen/ Müslikugeln – lassen sich recht einfach selbst machen 
  • Pizzastangen
  • Dinkelstangen

Eine Tagesroutine für die Urlaubszeit entwickeln

Genau wie zu Hause, ist es auch für den Urlaub mit Kindern und Wohnwagen am besten, wenn ihr eine gemeinsame Routine habt. Das hilft gerade den Kleinen, sich an die vorübergehende neue Wohnsituation zu gewöhnen. Zudem wisst auch ihr als Eltern somit genau, was euch wann erwartet, nachdem ihr aufgewacht seid.

Am besten weicht ihr trotz der anderen Umstände im Urlaub nicht allzu sehr von dem ab, was ihr von zu Hause gewohnt seid. So fällt es auch den Kleinen leichter, den Urlaub von Anfang an zu genießen, als wenn diese sich erst an neue Zeitpläne gewöhnen müssen. Das bedeutet natürlich nicht, dass ihr gerade am Anfang nicht auch erstmal ordentlich ausschlafen könnt. Allerdings sollte ihr nicht einfach sagen: Heute frühstücken wir mal nicht, sondern machen einfach ein frühes Mittagessen.

Erlaubt den Kindern im Urlaub ruhig, eine halbe Stunde oder Stunde später schlafen zu gehen. Dann finden sie direkt Spaß am Urlaub und es kommt ein besonders Feeling auf, ohne, dass dabei der gesamte Rhythmus wahnsinnig stark verschoben wird.

Die Planung der Essenszeiten kann zudem eine gute Möglichkeit sein, den Tag halbwegs strukturiert zu gestalten. Vor allem feste Frühstücks- und Abendessenszeiten helfen den Kindern, morgens wach zu werden und kurz vor dem Schlafengehen zur Ruhe zu kommen.

Diverse weitere Tipps

  • Während der Fahrt darf sich niemand im Wohnwagen aufhalten. Alle haben dann im Auto zu sitzen.
  • Fahrt keine zu langen Etappen, um die Reise für alle möglichst spannend zu halten.
  • Legt regelmäßig Stopps ein. Die frische Luft und das kurze Beine-Vertreten tut nicht nur der Fahrerin oder dem Fahrer gut.
  • Natürlich solltet ihr gerade kleinere Kinder auf dem Campingplatz stets im Auge haben und nicht allein lassen – gerade auch, wenn dieser sich vielleicht am Meer oder an einem See befindet. Ältere Kinder oder Jugendliche können aber ruhig mal ihr Ding machen. Das trägt auch zu deren gesunder Entwicklung bei. Denn Überbehütung durch die Eltern hat jüngsten Erkenntnissen zufolge genauso negative Konsequenzen für Kinder wie Vernachlässigung.
  • Kauft dunkle Bettwäsche. Denn ob ihr wollt oder nicht – die Betten im Wohnwagen werden gerade von den Kleinen während der Reise immer wieder auch als Couch genutzt. Und die wird sicherlich auch mal etwas mit dreckiger Kleidung in Kontakt kommen.
  • Reist doch gegebenenfalls mit einer befreundeten Familie, um anspruchsvollen Kindern wirklich kaum noch Möglichkeiten zu geben, sich zu beschweren oder Langeweile zu entwickeln. Außerdem könnt ihr Erwachsenen euch austauschen, Tipps geben und gemeinsam Ausflüge planen.
  • Bei Fahrten ins Ausland denkt bitte an gültige Ausweispapiere für alle.
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