Stressfreier Schneespaß: Tipps für den Winterurlaub mit Kindern

Tipps Winterurlaub Kinder
Familienurlaub im Schnee
(© Yan Krukow / Pexels)

Für viele wintersportbegeisterte Familien ist der Urlaub im Schnee das Highlight des gesamten Jahres. Damit Hektik und Stress der Urlaubsstimmung keinen Strich durch die Rechnung machen, ist die richtige Urlaubsvorbereitung wichtig. Wo soll es mit dem Nachwuchs hingehen? Welche Sachen gehören in den Koffer? Mit welchen Freizeitbeschäftigungen ist für Groß und Klein der Spaß im Schnee garantiert? Wer diese Tipps berücksichtigt, hat für jede dieser Fragen schnell eine Antwort parat.

Wie kann man den Winterurlaub stressfrei vorbereiten?

Das Urlaubsziel zusammen mit der Familie aussuchen

Es braucht Zeit und Konzentration, um den Winterurlaub vorzubereiten und die Interessen aller Familienmitglieder unter einen Hut zu bekommen. Zunächst steht eine Überlegung im Vordergrund: Was erhofft man sich von dem Urlaub? Vorwiegend junge Menschen sind im Winterurlaub sportlich aktiv, wie die 2. Nationale Grundlagenstudie „Wintersport Deutschland“ aus dem Jahr 2018 zeigt.

Wer zu den begeisterten Wintersportlern gehört und es kaum erwarten kann, auf Skiern oder dem Snowboard zu stehen, kann sich über die schönsten Skigebiete für Familien informieren. Dagegen ist es für Rodelfans sinnvoller, die schönsten Orte zum Schlittenfahren auszusuchen. Dabei ist es wichtig, sich mit der gesamten Familie abzustimmen, damit das Urlaubsziel allen gefällt.

Den geeigneten Reisezeitpunkt auswählen

Wer schulpflichtige Kinder hat, ist bei der Auswahl der Reisezeit weniger flexibel. Dennoch gibt es Auswahlmöglichkeiten, um aus dem Urlaub mit der gesamten Familie das Beste herauszuholen. Ob Winterwanderung, Rodeln oder Skifahren – als Reiseziel wünscht man sich eine Gegend, in der auch in tieferen Lagen Schnee liegt. Sinnvoll kann es daher sein, den Familienurlaub in die Winterferien im Januar oder Februar zu verlegen.

Skifahren Wintersport
© Volker Meyer / Pexels

Die richtige Ausrüstung für den Wintersport kaufen

Hat sich die Familie auf ein Wintersportziel geeinigt, sollte die nötige Ausrüstung zusammengesucht werden. Vielerorts kann man die Ski- und Snowboardausrüstung auch ausleihen. Für Einsteiger, die noch nicht wissen, ob in ihnen tatsächlich ein Wintersportler steckt, ist diese Option sinnvoll. Wer jedoch schon Erfahrung und Spaß auf Skiern hat, sollte sich eine eigene Ausrüstung zulegen.

So hat ein eigener Helm gegenüber einem Leihexemplar mehrere Vorzüge. Man kann ihn an die individuellen Bedürfnisse und den eigenen Geschmack anpassen. Auch der Sicherheitsaspekt spielt eine wichtige Rolle. Schließlich ist die eigene Wintersportausrüstung nur dann im Einsatz, wenn man sie selbst nutzt, was den Verschleiß in Grenzen hält.

Winterfeste Kleidung nach dem Zwiebellook-Prinzip für die Kinder einpacken

Der Winterurlaub ist geplant und steht vor der Tür. Nun geht es ans Taschenpacken. Besonders wichtig ist hierbei winterfeste und warme Kleidung für den Nachwuchs. Kinderhaut ist empfindlicher als die Haut Erwachsener, sodass die falsche Kleidung schnell zu Kälteschäden führen kann. Um diese zu vermeiden, hat sich für Kinder bei niedriger Temperatur der Zwiebellook bewährt. Bei diesem werden mehrere Kleiderschichten übereinander getragen. Als erste Schicht empfehlen sich Hemd und Strumpfhose aus Merinowolle. Das Naturmaterial ist kuschelig warm und weich. Es ist atmungsaktiv und transportiert Feuchtigkeit nach außen. Dadurch verhindert es, dass der Nachwuchs ins Schwitzen gerät und anschließend friert.

Über den Wollsachen können die Kinder eine Fleecejacke tragen. Den Abschluss sollte ein dichter und wasserabweisender Schneeanzug bilden. Zu den wichtigsten Accessoires gehören:

  • Wollsocken,
  • Fäustlinge,
  • Schal und
  • Mütze mit Ohrenschutz.

Wer mit älteren Kindern oder Teenagern reist, kann den Schneeanzug durch Skihose und Skijacke ersetzen. Abhängig von den erwarteten Temperaturen am Urlaubsort kann auch Thermounterwäsche im Gepäck nicht schaden.

Pflegeprodukte und Reiseapotheke nicht vergessen

Neben der richtigen Bekleidung können auch Pflegeprodukte wie rückfettende Hautcreme die Kinderhaut vor Kälte und daraus resultierender Austrocknung schützen. Besonders der Sonnenschutz wird bei einem Skiurlaub gern vergessen. Dabei sollte man bedenken: Je höher man auf dem Berg ist, desto durchlässiger ist die Schutzschicht der Atmosphäre. Das bedeutet, die UV-Strahlen werden weniger gefiltert und auf der Haut kann sich ein Sonnenbrand bilden.

Ebenso sollten sich Urlauber auf kleine Wehwehchen vorbereiten und die Reiseapotheke mit Pflastern, Halsbonbons und Schmerztabletten bestücken.

Wie kann man den Winterurlaub stressfrei gestalten?

Sobald der Winterurlaub mit der ganzen Familie beginnt, kann es zu den ersten Unstimmigkeiten kommen. Die großen Kinder möchten auf die Piste, Mama und Papa sehnen sich nach einem romantischen Winterspaziergang und den Kleinen gelüstet es nach einer Schneeballschlacht. Streitigkeiten geht man aus dem Weg, indem man vielseitige Aktivtäten für Kinder im Schnee einplant. Dazu gehören:

  • Rodeln oder Snow-Bob-fahren,
  • Fahrten mit dem Pferdeschlitten,
  • Winterwanderungen.

Als Freizeitbeschäftigung sollten auch Schlecht-Wetter-Alternativen eingeplant werden. Es kann daher sinnvoll sein, sich über Museen, Indoor-Spielplätze, Aquarien oder andere Hotspots in der Umgebung zu informieren.

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